Ludwigsburg Museum Ausstellung Immergrün Loredana Nemes

Katalogvorstellung Immergrün durch die Künstlerin Loredana Nemes

NEUES DATUM: 22.5. um 15 Uhr

Am Samstag, den 22. Mai um 15 Uhr präsentieren die Künstlerin Loredana Nemes, die Verlegerin Angelika Hartmann und die Museumsleiterin Dr. Alke Hollwedel den Katalog zur Ausstellung Immergrün in einem exklusiven Online-Gespräch. Kommen Sie mit Loredana Nemes, Angelika Hartmann und dem Museumsteam in den Austausch!

Eine Anmeldung zur Buchvorstellung unter museum@ludwigsburg.de ist erbeten. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet als Online-Gespräch statt. Die Einwahldaten werden nach Anmeldung versendet.

Kontakt

Telefon 07141 910-2290
museum@ludwigsburg.de 

Konifere

Fotoausstellung Immergrün – Loredana Nemes

15.5.–19.9.2021

Auf Einladung des Ludwigsburg Museums hat die Berliner Künstlerin Loredana Nemes den Zyklus »Immergrün« fotografiert und die Schönheit des Beständigen ausgeleuchtet.

In der Ausstellung wechseln einfühlsame Porträts langjähriger Liebespaare mit Aufnahmen immergrüner Pflanzen. Zeitlosigkeit und Alter zeigt Loredana Nemes als facettenreiches Licht- und Schattenspiel im Blattwerk wie auf menschlicher Haut. Dabei bestechen ihre Schwarzweiß-Fotografien von Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburgern durch die subtil eingesetzte Technik der analogen Doppelbelichtung und die feinen Handabzüge auf Baryt-Papier.

Loredana Nemes setzt mit diesem Projekt ihre Zusammenarbeit mit dem Museum fort, für das sie im Frühjahr 2012 die Serie »Blütezeit« mit Porträts Jugendlicher und Aufnahmen blühender Bäume geschaffen hatte. »Immergrün« ist zugleich ein Zeugnis der Pandemie im Jahr 2020: Vor Ort kam es zu außergewöhnlichen Begegnungen der Künstlerin mit den älteren Paaren, die aus ihrem Leben und von ihrer Liebe erzählten. Diese Momente der Nähe und Zweisamkeit inspirierten Loredana Nemes zu ihren poetischen Fotografien und Gedichten.

Orangener Sessel

Ludwigsburger Poesiealbum – Geschichten und Gedichte analog und digital entdecken

Schaufensterausstellung im Innenhof des MIK und im Internet

17.5.–12.11.2021

Was macht ein Ding einzigartig? Warum findet ein Objekt Aufnahme im Museum? Welchen Zeugniswert hat ein Gegenstand? Für jeden Buchstaben des Alphabets wird im Museumsschaufenster im Innenhof des MIK jeweils eine Woche lang ein ausgewähltes Sammlungsobjekt gezeigt. Es offenbart von „Apfelbaum“ bis „Zeugin“ eindrucksvolle Geschichten, die die Vielfalt stadtgeschichtlichen Sammelns illustrieren.

Jedes Exponat wird von einem Gedicht begleitet, das die Geschichte ergänzt oder kontrastiert. Vor Ort kann der Dialog zwischen Lyrik und Exponat in einem „Poesiealbum“ nachvollzogen werden. Dabei kommen nicht nur „alte Bekannte“ wie Schubart, Schiller, Mörike, Tucholsky oder Ringelnatz zu Wort, sondern auch fünf zeitgenössischer Dichterinnen und Dichter, die ihre Arbeiten eigens für die gezeigten Exponate angefertigt haben.

Das „Poesiealbum“ wurde 2016 anlässlich der preisgekrönten Ausstellung „Poesie der Dinge“ von Studierenden des Studiengangs International Master of Interior-Architectural Design (IMIAD) der Hochschule für Technik Stuttgart unter der Leitung von Professor Wolfgang Grillitsch und Cornelia Wehle gestaltet.

Die Schaufensterausstellung „Ludwigsburger Poesiealbum“ lässt sich unabhängig von einer Öffnung oder Schließung des Ludwigsburg Museums von Woche zu Woche sowohl analog im Innenhof des MIK als auch digital im Internet entdecken. Über Facebook oder Instagram informieren wir Sie wöchentlich über das aktuelle Ausstellungsobjekt. Das Museumsfenster im MIK-Innenhof kann nach den jeweils gültigen Regeln der Corona-Verordnung dienstags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr besucht werden.

Apfelkerne

Apfelbaum

17.05.–21.05.

Pflichtbewusst versah Schillers Vater, Johann Caspar (1723–1796), jahrzehntelang seinen ungeliebten Dienst beim württembergischen Militär. Viel lieber hätte er sich dem Gartenbau gewidmet. Deshalb zog er in seiner Freizeit hinter dem Ludwigsburger Wohnhaus Setzlinge aus Apfelkernen, pflegte und veredelte sie. Was er dabei lernte, fasste er 1767 in seinem Buch über die Förderung des bürgerlichen Wohlstandes durch Landwirtschaft zusammen. So wurde sein Dienstherr Herzog Carl Eugen auf seine heimliche Neigung aufmerksam. Dieser befreite ihn aus dem Militärdienst und ernannte ihn 1775 zum Leiter der herzoglichen Hofgärtnerei auf Schloss Solitude. Zum Einstand brachte Schiller aus Ludwigsburg 4.000 Apfel- und Birnbäume mit. Noch Jahre später verwahrte der Sohn Friedrich immer einige faulende Äpfel in seiner Schreibtischschublade, weil der modrige Geruch seiner Inspiration auf die Sprünge half. Ob dieses Bedürfnis auf eine kindliche Prägung zurückging, darüber lässt sich nur spekulieren.

Invictus hinter der Vitrine im ersten Raum der Dauerausstellung

INVICTOURS: Rap im Museum

Die Pandemie-bedingte Schließzeit bietet auch Chancen für die Entwicklung neuer, außergewöhnlicher Formate. Ab dem 7. Mai stellt das Ludwigsburg Museum das erste von sechs Rap-Videos der Serie „Invictours“ vor, die einen neuen Blick auf die Dauerausstellung bietet. Rapper Paul Eichert aka. Invictus absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im MIK und hat mit dem Museumsteam dieses besondere Projekt auf die Beine gestellt.

 Im ersten Video liegt der Fokus auf dem Prunk des höfischen Lebens unter den Herzögen von Württemberg.
 

Sabine Deutscher in der Dauerausstellung des Museums

Museumspause online: Jakob Friedrich Kammerer, Ludwigsburger Erfinder der Zündhölzer

Sabine Deutscher gibt anhand ausgewählter Objekte aus der Dauerausstellung Einblicke in die außergewöhnliche Laufbahn des Ludwigsburger Tüftlers und Erfinders der Zündhölzer Jakob Friedrich Kammerer (1796–1857).

Im Jahr 1832 stellte Kammerer das erste Phosphor-Reibzündholz her, dessen Flamme gleichmäßig brannte. Die Feuerwehr soll in dieser Zeit mehr als einmal zu seiner Wohnung in die Kirchstraße ausgerückt sein. 1836 beschäftigte er 400 Mitarbeiter, die bis zu 400.000 Hölzer am Tag herstellten. Etwa zehn andere Forscher sollen das Zündholz ebenfalls erfunden haben. Kammerer verfeinerte die Mischung des Zündkopfes und ging als Erster damit in die industrielle Fertigung.  

MIK Roland Halbe

MIK für Publikum bis auf weiteres geschlossen

Aufgrund steigender Inzidenzwerte im Kreis Ludwigsburg bleibt das MIK MUSEUM INFORMATION KUNST für Publikum bis auf weiteres geschlossen. Sobald es die Zahlen zulassen, öffnen die städtischen Partner für Besucherinnen und Besucher nach Terminvergabe wieder die Türen.

Bleiben Sie gesund!

Kontakt

Telefon 07141 910-2290
museum@ludwigsburg.de 

Museumsteam Reiner Pfisterer

Das Museumsteam sucht Verstärkung!

Ab September sucht das Ludwigsburg Museum eine engagierte und kreative Nachwuchskraft im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts. Gern können Sie sich bei Fragen rund um das Bewerbungsverfahren bei uns melden, unter 07141/910-2290 oder museum@ludwigsburg.de. Weitere Informationen unter

Ludwigsburg Museum im MIK

Lug & Trug

Neue Laufzeit 4.12.21–24.4.22

Das gibt’s doch gar nicht! Das kann ja wohl nicht wahr sein! »Lug & Trug« ist eine Ausstellung für Lügenkünstler und Faktenfinder, für Fantasten und Entdecker, für Schummelexperten und Detektive. Im Alltag spielen Lug und Trug eine unübersehbare Rolle. Jede und jeder wurde schon mal getäuscht oder hat selbst jemanden in die Irre geführt: aus Spaß, aus Höflichkeit, aus Not … Die Gründe dafür sind verschieden.

Ludwigsburg Museum im MIK David Graeter

Museums-App

Lassen Sie sich von der kostenlosen App des Ludwigsburg Museums inspirieren! Begeben Sie sich auf spannende thematische Rundgänge durch die Stadt! Die App lädt dazu ein, die unbekannten Seiten Ludwigsburgs zu entdecken.

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Goldenes Stadtmodell Jahresprogramm 2020 Ludwigsburg Museum

Jahresprogramm 2021


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