Wolfgang Oexle in der Dauerausstellung des Museums

Museumspause online: Der Ludwigsburger Märchengarten und Rübezahl

Xenia Busam stellt in einem kurzweiligen Video die Entstehungsgeschichte des Märchengartens vor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Rübezahl, vor dem sich schon Generationen von Kindern gegruselt haben.

Seit 1959 ist er bei Klein und Groß beliebt: der Märchengarten im Blühenden Barock in Ludwigsburg. Er entsprang der Vision seines Gründers Albert Schöchle, der die Inspiration dafür während einer Reise in Holland fand. Viele der Attraktionen aus der Anfangszeit sind heute noch zu sehen, darunter die Installation des Berggeistes Rübezahl. Was steckt hinter seiner Geschichte?

Ein Spielzeug-Feuerwehrauto

Stadtgeschichten: Feuerwehr Ludwigsburg, Martin Braun

11.8., 14.30 Uhr

Martin Braun stellt die Arbeit der Feuerwehr Ludwigsburg vor. Sie ist so ausgestattet, dass sie innerhalb kürzester Zeit jeden Einsatzort erreichen. Die Feuerwehr löscht nicht nur Brände, sondern leistet auch Hilfe bei Unfällen, Naturkatastrophen und vielerlei Notfällen. Mehr als 1.000 Einsätze im Jahr schützen die Bevölkerung und retten Leben.

Die Teilnahme kostet 2,50 € pro Person. Eine Anmeldung unter museum@ludwigsburg.de ist erbeten. Ein Nachweis der Impfung, der Genesung oder ein tagesaktueller Negativtest ist benötigt. Weiterhin gelten die gängigen Hygienemaßnahmen (medizinische oder FFP2-Maske, Mindestabstand und Kontaktnachverfolgung). 

Smartphone mit dem Schriftzug Actionbound

Sommeraktion für Kinder: Stadtrallye „Ludwigsbound – das Museum in der Stadt“

Was sind eigentlich Klecksographien? Und warum heißt der Marstall so, wie er heißt? Über diese und viele weitere Fragen können Kinder ab dem 22. Juli in der digitalen Stadtrallye des Museums raten und rätseln. Die Rallye trägt den Titel „Ludwigsbound – das Museum in der Stadt“ und besteht aus einer 45-minütigen Schnitzeljagd durch die Ludwigsburger Innenstadt mit Bezügen zu den Objekten und Geschichten des Ludwigsburg Museums.

Der Ludwigsbound ist ein Projekt von Marie Schallegger, der Bundesfreiwilligen im Ludwigsburg Museum. Er wird über die App Actionbound ausgeführt, die kostenlos im Google Play Store und im App Store heruntergeladen werden kann. Den Kindern im Grundschulalter sowie ihren Familien bietet die Rallye eine kostenfreie, zeitlich flexible und kurzweilige Beschäftigung für die Zeit der Sommerferien an.

QR-Code Actionbound

Die Stadtrallye ist im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Der Rapper Invictus vor dem Neon-Schriftzug der Rockfabrik im MIK

INVICTOURS: Rap im Museum

Im letzten Video von INVICTOURS nimmt Rapper Invictus die wichtigen sozialen und kulturellen Wandlungen der Stadt in den letzten 70 Jahren in den Fokus. 
 

Katalog Immergrün, Loredana Nemes

Katalog IMMERGRÜN von Loredana Nemes

Begleitend zur Ausstellung hat die Fotografin Loredana Nemes ihren Fotografie-Zyklus Immergrün und ihre lyrischen Texte zu alten Liebenden in einem feinen Buch bei Hartmann Books veröffentlicht. Der Stuttgarter Verlag wurde dieses Jahr für ihre Fotobücher mit dem Deutschen Verlagspreis geehrt. 

Der Katalog Immergrün mit 112 Seiten und Beileger in englischer Sprache ist zum Preis von 30 Euro im Museum erhältlich! 

Frauenporträt, das Gesicht vom Betrachter abgewandt

Fotoausstellung Immergrün – Loredana Nemes

15.5.–19.9.2021

Auf Einladung des Ludwigsburg Museums hat die Berliner Künstlerin Loredana Nemes den Zyklus »Immergrün« fotografiert und die Schönheit des Beständigen ausgeleuchtet.

In der Ausstellung wechseln einfühlsame Porträts langjähriger Liebespaare mit Aufnahmen immergrüner Pflanzen. Zeitlosigkeit und Alter zeigt Loredana Nemes als facettenreiches Licht- und Schattenspiel im Blattwerk wie auf menschlicher Haut. Dabei bestechen ihre Schwarzweiß-Fotografien von Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburgern durch die subtil eingesetzte Technik der analogen Doppelbelichtung und die feinen Handabzüge auf Baryt-Papier.

Loredana Nemes setzt mit diesem Projekt ihre Zusammenarbeit mit dem Museum fort, für das sie im Frühjahr 2012 die Serie »Blütezeit« mit Porträts Jugendlicher und Aufnahmen blühender Bäume geschaffen hatte. »Immergrün« ist zugleich ein Zeugnis der Pandemie im Jahr 2020: Vor Ort kam es zu außergewöhnlichen Begegnungen der Künstlerin mit den älteren Paaren, die aus ihrem Leben und von ihrer Liebe erzählten. Diese Momente der Nähe und Zweisamkeit inspirierten Loredana Nemes zu ihren poetischen Fotografien und Gedichten.

Orangener Sessel

Ludwigsburger Poesiealbum – Geschichten und Gedichte analog und digital entdecken

Schaufensterausstellung im Innenhof des MIK und im Internet

17.5.–12.11.2021

Was macht ein Ding einzigartig? Warum findet ein Objekt Aufnahme im Museum? Welchen Zeugniswert hat ein Gegenstand? Für jeden Buchstaben des Alphabets wird im Museumsschaufenster im Innenhof des MIK jeweils eine Woche lang ein ausgewähltes Sammlungsobjekt gezeigt. Es offenbart von „Apfelbaum“ bis „Zeugin“ eindrucksvolle Geschichten, die die Vielfalt stadtgeschichtlichen Sammelns illustrieren.

Jedes Exponat wird von einem Gedicht begleitet, das die Geschichte ergänzt oder kontrastiert. Vor Ort kann der Dialog zwischen Lyrik und Exponat in einem „Poesiealbum“ nachvollzogen werden. Dabei kommen nicht nur „alte Bekannte“ wie Schubart, Schiller, Mörike, Tucholsky oder Ringelnatz zu Wort, sondern auch fünf zeitgenössischer Dichterinnen und Dichter, die ihre Arbeiten eigens für die gezeigten Exponate angefertigt haben.

Ägyptische Mumienhand

Langfinger

2.8.–8.8.

Mumienhand, ägyptisch ca. 8.–4. Jahrhundert v. Chr.

Wenige Jahre nach der Gründung des Historischen Vereins 1897 schenkte Stadtrat Adolf Feyerabend der vereinseigenen Museumssammlung mehrere ägyptische Mumienteile. Der Mitinhaber der Metallwarenfabrik Kallenberg & Feyerabend hatte die Exponate auf einem ägyptischen Markt erworben und nach Ludwigsburg mitgebracht. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Orient für ein historisch interessiertes, gebildetes Publikum zu einem beliebten Reiseziel. Die Entdeckungen der Archäologen vor Augen konnte eine Mumienhand ein angemessenes Souvenir sein. Für die ägyptischen Fundstätten bedeutete dies, dass Händler Gräber und Friedhöfe plünderten, um an „Ware“ zu kommen. Die Mumienhand ist einer der ältesten Zugänge zur Sammlung des Ludwigsburg Museums und zeugt bis heute vom umfassenden Anspruch, den die Museumsgründer mit ihrem Haus verbanden.

MIK Roland Halbe

Wiedereröffnung des MIK

Der Museumsbesuch während der COVID-19-Pandemie

Um Besucherinnen und Besucher wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gut wie möglich vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen, hat das Ludwigsburg Museum ein umfassendes Infektionsschutzkonzept erarbeitet. Bitte beachten Sie folgendes:

  • Es werden die Kontaktdaten erfasst.
  • Für den Besuch im MIK gelten die aktuellen Regeln Baden-Württembergs zur Kontaktbeschränkung. Der Zutritt ist vorerst nur einer begrenzten Anzahl von Personen gleichzeitig möglich. Wir freuen uns, wenn Sie für Ihren Besuch und die persönliche Kontaktnachverfolgung die Luca-App nutzen.
  • Der Eintrittspreis im Museum ist selbstbestimmt.
  • Bitte bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen und besuchen das Museum zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Im MIK gelten die üblichen Hygieneregeln und das Abstandsgebot von 1,5–2 m.
  • Das Tragen einer medizinischen Maske oder eines Atemschutzes nach den Standards einer FFP2 Maske ist im MIK ab 6 Jahren verpflichtend mit Ausnahme von Personen nach CoronaVO §3 Absatz 3 2.
  • Nutzen Sie bitte die Gelegenheit zur Handdesinfektion im Eingangsbereich.
  • Die Wegeleitung durch das Gebäude erfolgt im Einbahnstraßen-System.
  • Das Café im MIK bleibt vorerst geschlossen.
  • Wenn sich darüber hinaus Fragen ergeben, kontaktieren Sie gerne unseren Service.

Bleiben Sie gesund!

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team vom Ludwigsburg Museum

Kontakt

Telefon 07141 910-2290
museum@ludwigsburg.de 

Ludwigsburg Museum im MIK

Lug & Trug

Neue Laufzeit 4.12.21–24.4.22

Das gibt’s doch gar nicht! Das kann ja wohl nicht wahr sein! »Lug & Trug« ist eine Ausstellung für Lügenkünstler und Faktenfinder, für Fantasten und Entdecker, für Schummelexperten und Detektive. Im Alltag spielen Lug und Trug eine unübersehbare Rolle. Jede und jeder wurde schon mal getäuscht oder hat selbst jemanden in die Irre geführt: aus Spaß, aus Höflichkeit, aus Not … Die Gründe dafür sind verschieden.

Ludwigsburg Museum im MIK David Graeter

Museums-App

Lassen Sie sich von der kostenlosen App des Ludwigsburg Museums inspirieren! Begeben Sie sich auf spannende thematische Rundgänge durch die Stadt! Die App lädt dazu ein, die unbekannten Seiten Ludwigsburgs zu entdecken.

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Goldenes Stadtmodell Jahresprogramm 2020 Ludwigsburg Museum

Jahresprogramm 2021


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