Mörikes Elternhaus, Obere Marktstraße 3
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Hier lebte Eduard Mörike als Kind. Mit dreizehn Jahren zog er nach dem Tod seines Vaters zu seinem Onkel nach Stuttgart. Seine Zeichnung vom Grundriss des geliebten Elternhauses hat sich auf einer Schiefertafel erhalten.
Schillers Wohnung, Wilhelmstraße 17
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Der Ludwigsburger Arzt Friedrich von Hoven riet seinem kranken Freund Friedrich Schiller zu einer Bäderkur in seiner Heimat. Für den Aufenthalt vermittelte er ihm eine Wohnung im Obergeschoss der Wilhelmstraße 17. Nur wenige Tage nach dessen Ankunft im September 1793 wurde hier sein Sohn Carl geboren, wie Schiller freudig an Christan Gottfried Schütz berichtet: „Ich bin seit 5 Tagen Vater zu einem gesunden und muntern Sohn, der mir als der Erstling meiner Autorschaft in diesem Fache unendlich willkommen ist. So viel an mir liegt, soll er ein Federheld werden, damit er den zweiten Teil zu den Werken schreiben kann, die sein Vater anfing, und, wenn Gott will, noch anfangen wird.“
Mörikes Geburtshaus, Kirchstraße 2
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Eduard Mörike kehrte immer wieder in seine Geburtsstadt zurück. Bei einem seiner Besuche nahm er die Türglocke aus der Kirchstraße Nr. 2 als Erinnerungsstück mit.
Schubarts Wohnung, Kirchstraße 4
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Der Stadtorganist Christian Friedrich Daniel Schubart wohnte hier seit 1769 in einer geräumigen Wohnung. Er hatte es nicht weit zu seinem Arbeitsplatz in der Stadtkirche. In den Gottesdiensten brillierte er mit seinem Orgelspiel, so dass viele Kirchgänger nur der Musik wegen kamen. Zum Ärger des Dekans gingen sie während der Predigt nach draußen.
Vischers Geburtshaus, Stadtkirchenplatz 1
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Friedrich Theodor Vischer lebte in seiner Kindheit am Marktplatz. Sein Vater steckte sich bei seiner Arbeit als Theologe und Oberhelfer im Militärhospital mit Fleckfieber an. Nach seinem Tod zog die Mutter mit den drei Kindern nach Stuttgart, wo Vischer das Gymnasium beendete.
Kerners Geburtshaus, Marktplatz 8
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Justinus Kerner beschreibt sein gastfreundliches Elternhaus in der Autobiografe ‚Bilderbuch aus meiner Knabenzeit‘. Er erinnert sich an die Besuche Schubarts und Schillers bei seinem Vater, der als Oberamtmann einen großen Bekanntenkreis hatte. Während der Venezianischen Messe quartierte sich Herzog Carl Eugen im ersten Stock des Hauses ein, um das Getümmel aus nächster Nähe beobachten zu können. Im Untergeschoss war zur Messe eine Spielbank eingerichtet.
Holzmarkt mit Obelisk
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Anstelle eines früheren Brunnens setzte die Stadt 1954 auf die Platzmitte einen Obelisken als Denkmal für die vier Ludwigsburger Literaten Kerner, Mörike, Vischer und Strauß.
Strauß' Geburtshaus, Marstallstraße 1
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David Friedrich Strauß wurde im Eckhaus Marstallstraße 1 geboren. Nach der Veröffentlichung seiner bibelkritischen Schrift ‚Das Leben Jesu‘ durfte der 27-Jährige nicht mehr an der Tübinger Universität unterrichten und kam als Lehrer an die Ludwigsburger Lateinschule. Er zog wieder bei seinen Eltern ein.
Schumachers Geburtshaus, Marstallstraße 5
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Die Kinderbuchautorin Tony Schumacher wurde hier als Antonie von Baur-Breitenfeld geboren. In dieser Zeit hatte das alte Palais Wilhelmine von Grävenitz’, der Mätresse des Stadtgründers, seine besten Tage gesehen. Die heruntergekommene Pracht und das Raunen in den übergroßen Sälen regte die Phantasie der Bewohner an. Der Geist der verstoßenen ‚Grävenitz‘ soll hier gespukt haben. Heute zieht es nicht mehr durch die Ritzen und die Fledermäuse haben das Haus verlassen.
Ehemalige Bibliothek im sog. Grafenbau, Schlossstraße 29
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In dem herrschaftlichen Gebäude war in den Jahren von 1768 bis 1777 die von Carl Eugen gegründete herzogliche Bibliothek untergebracht. Auf den Buchbestand konnten alle Bürger zugreifen. Damit war die Einrichtung eine der ersten öffentlichen Bibliotheken überhaupt.
Jommellis Wohnung, Stuttgarter Straße 16
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Heute ist hier – in direkter Nachbarschaft zur Filmakademie Baden-Württemberg – die Akademie für Darstellende Kunst untergebracht.
Schillers Wohnung, Stuttgarter Straße 26
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1768 bis 1773 wohnte der junge Friedrich Schiller mit seiner Familie im Haus des Hof- und Kanzleibuchdruckers Christoph Friedrich Cotta. Gemeinsam mit dem Nachbarssohn Friedrich Wilhelm von Hoven ärgerte Schiller die Setzer in der Werkstatt und brachte ihnen die Lettern durcheinander.