300 Jahre – 300 Dinge: Planstadt Ludwigsburg

Das Ludwigsburg Museum bewahrt rund 25.000 Sammlungsstücke zur Kulturgeschichte Württembergs. 300 davon zeigt die Ausstellung über die Geschichte der Planstadt.

Ludwigsburg Museum – Museumsbuch für Kinder

MITMACH-BUCH FÜR KINDER UND GEHEIMNISVOLLE KISTEN

In jedem Raum gibt es Blätter, die Künstler extra für Dich gestaltet haben – zum genauen Schauen, zum Kritzeln, zum Falten, zum Nachdenken oder zum Basteln eines verblüffenden Toilettenpapier-Kinos. Alle Mitmach-Blätter kannst Du am Ende zusammenheften und Dein eigenes Museumsbuch mit nach Hause nehmen. Dinge zum Ausprobieren sind in geheimnisvollen schwarzen Kisten in der Ausstellung versteckt. Bei Deinem Streifzug kannst Du erkunden, wie Menschen in Ludwigsburg gelebt haben und was heute für die Stadt wichtig ist. Was verbirgt sich hinter den Bildern im "Guckie"? Kommt ein Ton aus der Maultrommel? Und wie macht man eine Zichorien-Bombe?
Eintritt, Museumsbuch und Kisten entdecken gratis!


Ausstellung Ludwigsburg Museum – Guter Fürst

Guter Fürst

1704 ließ Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg den Grundstein zu Schloss Ludwigsburg legen. Bis zu seinem Tod schufen Bauleute und Künstler eine der größten barocken Schlossanlagen Europas. Unter dem Gründer und seinem Nachfolger Carl Eugen war sie insgesamt 28 Jahre lang württembergische Residenz. Mit dem Schloss als Gesamtkunstwerk und prächtigen Festen zeigten die Herzöge ihre uneingeschränkte Macht ohne Rücksicht auf die Finanzen des Landes. Sie sahen es als ihre wichtigste Aufgabe an, dem württembergischen Hof Ruhm und Glanz zu verleihen und sich im Wettbewerb mit anderen europäischen Herrschern zu behaupten.


Ausstellung Ludwigsburg Museum – Idealstadt

Idealstadt

In unmittelbarer Nähe zu Schloss Ludwigsburg plante Herzog Eberhard Ludwig die Gründung einer Idealstadt. Von 1709 an warb er mit immer neuen Vergünstigungen um Bürger: Anfangs versprach er kostenfreie Baugrundstücke und -materialien sowie fünfzehn Jahre Steuerfreiheit, später zusätzlich freie Berufsausübung und Religionsfreiheit. Doch die Siedlung begann erst zu wachsen, als sie 1718 die Stadtrechte erhalten hatte und zur Residenz- und Hauptstadt erhoben worden war. Nach dem Tod des Regenten verließ die Hälfte der Einwohner die Stadt, denn der Nachfolger Herzog Carl Alexander regierte wieder von Stuttgart aus. Herzog Carl Eugen wählte Ludwigsburg 1764 erneut zu seiner Residenz und erweiterte die ältere Ludwigsstadt um die neue Carlsstadt.


Ausstellung Ludwigsburg Museum – Musensitz

Musensitz

Am württembergischen Hof beschäftigten die Herzöge Eberhard Ludwig und Carl Eugen herausragende Künstler. Besonders Carl Eugen machte Ludwigsburg mit dem Bau des seinerzeit größten Opernhauses in Europa, der ersten öffentlichen Bibliothek Württembergs und der Akademie der Künste weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch für nachfolgende Generationen war dieses kulturelle Umfeld Ausgangspunkt für die Entfaltung künstlerischer Talente. Die Stadt ist als Geburts- und Wohnort bedeutender Autoren des 18. und 19. Jahrhunderts bekannt: Christian Friedrich Daniel Schubart, Friedrich Schiller, Justinus Kerner, Eduard Mörike, David Friedrich Strauß und Friedrich Theodor Vischer wurden hier zu wichtigen Werken angeregt.


Ausstellung Ludwigsburg Museum – Neuerfindung

Neuerfindung

Als die Landesherren Ludwigsburg 1816 endgültig den Rücken kehrten, kam das kulturelle und wirtschaftliche Leben zum Erliegen und die Stadt verödete. Erst mit der Anbindung an das 1846 errichtete Eisenbahnnetz brach eine neue Zeit an. Große Unternehmen wählten die Stadt als Firmensitz, allen voran 1868 die Kaffeemittelfirma Franck. Die Fabrikherren entwickelten sich zu einflussreichen Bürgern und gaben der Stadt ein neues Gesicht. Fast die Hälfte aller Ludwigsburger arbeitete um 1900 in Industrie und Gewerbe. Sie stellten eine Produktpalette her, die sich zu einer erstaunlichen Bandbreite auffächerte und weltweit Absatz fand.


Ausstellung Ludwigsburg Museum – Soldatenstadt

Soldatenstadt

Über zweieinhalb Jahrhunderte, von 1737 bis 1994, war Ludwigsburg Garnisonsstadt. Soldaten machten zeitweise mehr als ein Drittel der Bevölkerung aus und waren in der Stadt allgegenwärtig. Militärische Kommandos in den Straßen, der dumpfe Klang marschierender Truppen, ratternde Geschützwagen und das Klappern von Pferdehufen bildeten Ludwigsburgs Geräuschkulisse. Die groß angelegte Architektur der Kasernenbauten prägte das Stadtbild. Einblicke in das Leben hinter den Mauern blieben aber die Ausnahme: Die Garnison war eine Stadt in der Stadt. Und doch standen fast alle Ludwigsburger privat oder geschäftlich mit dem Militär in Verbindung. Neben der spektakulären Schauseite bildete sich die Garnison so nochmals ab – im Alltag der Bürger.


Ausstellung Ludwigsburg Museum - Bürgerstadt

Bürgerstadt

Im Krieg blieb Ludwigsburg weitgehend unzerstört. 1945 übernahmen französische, dann amerikanische Alliierte die Stadt. Die zahlreichen Kasernen boten vielen eien Unterkunft: In den amerikanischen Internierungslagern warteten bis zu 50.000 Nationalsozialisten auf ihren Prozess und sollten zur Demokratie umerzogen werden. Displaced Persons und Flüchtlinge aus ganz Europa wurden in Lagern und Lazaretten mit dem Notwendigsten versorgt. Für einige blieb die Stadt nicht nur Durchgangsort. Die Wohnbevölkerung Ludwigsburgs verdoppelte sich innerhalb weniger Jahre. Heute leben hier rund 93.000 Menschen. Mit ihren Ideen und Interessen prägen sie die Stadt und machen Ludwigsburg zu einem Ort mit vielen Gesichtern.


Haus als Exponat

Haus als Exponat

Häuser sind Zeitzeugen. Die Eberhardstraße 1 wurde als eines der ersten – für Ludwigsburg typischen – Gebäude errichtet. Fast 300 Jahre lang nutzten verschiedene Ämter das Haus. Immer wieder erfuhr es Umgestaltungen. Eine solche Biografie hinterlässt Spuren. Von der Macke in der Wand bis hin zur veränderten Raumaufteilung kam vieles beim Umbau zum Museum wieder ans Licht. Denkmalgeschützte Architektur steht heute deutlich sichtbar neben modernen Ein- und Anbauten. Das Haus selbst ist das größte Ausstellungsstück des Museums.


Anekdoten ABC

A

Applaus – Giacomo Casanova führte am württembergischen Hof den freien Szenenapplaus ein. In Anwesenheit des Herzogs war Beifall nicht erwünscht. Auf eine Rüge hin wollte Casanova das Theater verlassen, wurde aber von Herzog Carl Eugen mit folgenden Worten aufgehalten: "Es soll Ihnen erlaubt sein, in die Hände zu klatschen so viel sie wollen."

B

Bürgerbibliothek – Herzog Carl Eugen machte 1764 seine private Bibliothek öffentlich zugänglich. Sie wurde die seinerzeit größte deutsche Bibliothek. Der Bestand wuchs in kurzer Zeit auf mehr als 100.000 Bände an, denn jeder Ludwigsburger Beamte hatte Pflichtexemplare abzugeben. Diese Idee hat das Museum aufgegriffen und bekannte Persönlichkeiten der Stadt und Neubürger eingeladen, ein Buch ihrer Wahl für die neue "Ludwigsburger Bibliothek" zu stiften.

C

Café Lazaro — Das erste Kaffeehaus der Stadt eröffnete Joseph Julius Lazaro 1725 in der Vorderen Schlossstraße 27. In bester Lage stand es dem Schloss gegenüber am Fuße des heutigen Kaffeebergs, der so seinen Namen erhielt. Ludwigsburg verfügte also über ein Café, noch ehe die Bauten von Kirche oder Rathaus vollendet waren.

D

Damastschuhe — Von der Liebe des württembergischen Herzogs – insbesondere zum italienischen Ballett – berichtete Giacomo Casanova: "Die Tänzerinnen waren hübsch, und alle rühmten sich, den gnädigen Herren mindestens einmal glücklich gemacht zu haben." Nicht nur ihnen, auch zahlreichen Hofdamen schenkte Carl Eugen seine Gunst, behielt aber den Überblick: Denn alle Damen, die eine Nacht mit ihm verbracht hatten, durften auf Festen bei Hof blaue Damastschuhe tragen.

E

Erotisches Kabinett — Die umfangreiche Gemäldesammlung Herzog Eberhard Ludwigs wird heute von der Staatsgalerie Stuttgart bewahrt. Einen Großteil dieser Bilder präsentierte er in seiner Ludwigsburger Residenz. Einige Gemälde und Grafiken waren jedoch nicht für jedermanns Auge bestimmt. In einem Nebenkabinett hingen 260 Bilder mit pikanten Motiven. Zum Beispiel freute er sich dort über "allerhand unterschiedliche verliebte posituren … in Kupfer radirt."

F

Fersengeld — Die Zichorienfabrik Heinrich Franck Söhne war bestrebt, ihre Arbeiter auf dem Land anzusiedeln. Als Entschädigung für lange Fußwege zahlte sie monatlich einen "Beitrag zum Schuhwerk von 1 M 50 Pf". Auch für Bahnfahrten erhielten die Arbeiter einen Zuschuss. Jedoch: "Wer mit den ermäßigten Bahn-Billeten irgend welchen Unfug treibt und sie nicht für sich selbst benutzt, wird unter Zurückhaltung von Haftgeld und Lohn sofort entlassen."

G

General Winter — Bevor Karl Ludwig von Phull in den Dienst des Zaren Alexander I. trat, hatte er an der hiesigen Militärakademie studiert. Nach seiner Strategie wurde Napoleon auf dem Russlandfeldzug 1812 ins Landesinnere gelockt, wo das Heer schließlich von der kalten Jahreszeit überrascht wurde. Es unterlag dem sogenannten General Winter. Der Zar bedankte sich: "Sie haben den Plan entworfen, der mit Hilfe der Vorsehung Russland und mit ihm Europa gerettet hat."

H

Herzogssöhne — Sechs der anerkannten Söhne von Herzog Carl Eugen bekamen den Nachnamen Franquemont. Der Herzog verfolgte den Plan, mit seinen unehelichen Söhnen ein eigenes Regiment aufzustellen. Tatsächlich taten fünf Franquemonts als Offiziere in der Württembergischen Armee Dienst und wurden ab 1787 mit dem sogenannten Kapregiment nach Niederländisch Ostindien geschickt.

I

Illumination — Zur Beleuchtung des Schlosses wurden unter Herzog Carl Eugen große Summen ausgegeben. An einem Festabend erstrahlten mehr als 200.000 Kerzen und Lampen. Dennoch waren die Räume weit weniger hell, als sie es heute mit elektrischer Beleuchtung sind. In diesem Raum ist das Licht zum Schutz der Grafiken auf 50 Lux gedimmt. Das entspricht dem Licht von ca. 50 Kerzen.

J

Jozzi, Sidotti und Aprile — Die Ludwigsburger Oper war für den engelsgleichen Gesang ihrer männlichen Soprane berühmt. Der englische Musikkenner Charles Burney berichtete nach seinem Besuch auf der Solitude, hier würden 15 Kastraten ausgebildet und nahm irrtümlich an, sie seien hier auch verschnitten worden: "der Hof hat zwei Bologneser Wundärzte im Dienste, welche diese Operation sehr gut verstehen."

K

Käuflichkeit — Zur Zeit Herzog Carl Eugens erhielt nicht der fähigste Bewerber ein Amt in Ludwigsburg, sondern der Meistbietende. Um 1760 betrieb der Direktor des Kirchenrats Kaspar Lorenz Wittleder einen schwunghaften Ämterhandel. Eines Morgens stand vor seiner Tür ein Esel mit einem Schild um den Hals "Ich hätte gern einen Dienst!". Man erzählte sich, der Bittsteller habe nur deshalb keinen erhalten, weil er Wittleder gegenüber kein Gebot aussprechen konnte.

L

Ludwigsburger Gschmäckle — Die Zichorienfabrik Franck überzog Ludwigsburg mit einem spezifischen Röstaroma, das auch heute noch bei Westwind von der Fabrik her weht. Im Schwäbischen werden Geschmack und Geruch mit ein und demselben Wort gefasst. Das "Gschmäckle" benennt also den Ludwigsburger Ersatzkaffeeduft.

M

Marstall Center — Bereits während der Bauzeit des Marstall Centers 1972 – 1974 wurde Kritik an der Betonarchitektur laut. Der damals geäußerte Vorschlag, das Gebäude in den oberen Stockwerken himmelblau zu streichen, damit es im Stadtbild weniger auffallen sollte, wurde nicht umgesetzt.

N

Neckarflug — Totengräber Hartmayer war ein kleiner, ausgezehrter Mann. Um 1800 sah man ihn nachts durch die Schorndorfer Straße zum Friedhof ziehen. Unter dem zerschlissenen Mantel trug er Dinge zum Leichenhaus. Dort tüftelte er bei Laternenschein an einer Flugmaschine. Dass sie nie fertig wurde, konnte seine Fantasie nicht aufhalten: Der "Flugmayer" war davon überzeugt, in nächtlichen Runden über den Neckar zu schweben, seine Laterne fest in der Hand.

O

Oper — Zu seinem Geburtstag ließ Herzog Carl Eugen 1764 – 65 innerhalb von drei Monaten Europas größtes Opernhaus im Garten des Schlosses errichten. Rund 600 Handwerker wurden zum Frondienst herangezogen. Innen war der Holzbau aufwändig mit Spiegeln und Malereien ausgestattet. 3.000 Geburtstagsgäste sahen die kostspielige Inszenierung von Jommellis Oper "Demofoonte", mit der das Haus feierlich eröffnet wurde.

P

Pomeranzenkirche — Die neu gegründete Stadt Ludwigsburg hatte anfangs kein Gotteshaus. Die kleine, aber stetig wachsende evangelische Gemeinde versammelte sich daher zum Gottesdienst im Schloss. Die Messe wurde zunächst im Foyer des Fürstenbaus oder im Saal des Riesenbaus gehalten. Bald zog die Gemeinde jedoch in ein Orangeriegebäude um, das bei der Bevölkerung von nun an "Pomeranzenkirche" hieß.

Q

Quasi Winter — Zahlreiche baumgesäumte Straßen verbinden Ludwigsburg mit seinem Umland. Um im Sommer eine Schlittenfahrt veranstalten zu können, soll Herzog Carl Eugen die 13 Kilometer lange Solitudeallee mit einer dicken Schicht Salz versehen haben.

R

Regimentsgans — Nachdem ein Soldat einer Gans 1835 das Leben gerettet hatte, wich sie nicht mehr von seiner Seite. Sie schob fast 20 Jahre lang Wache vor der Kaserne des Reiterregiments. Mehrfach zog sie mit dem Regiment um, begrüßte die Soldaten jedes Mal stürmisch und marschierte in akkurater Haltung vor dem Trompeterkorps. Als sie schließlich hoch betagt an Altersschwäche starb, wurde sie ausgestopft und erhielt einen Ehrenplatz im Offizierskasino.

S

Spatzengeld — Um einer Spatzenplage Herr zu werden, forderte Herzog Eberhard Ludwig von jedem Bürger, mehrere Dutzend Spatzen zu töten oder mindestens sechs Kreuzer in seine Baukasse zu bezahlen. Auf diese Weise trugen die Spatzen sehr zum Baufortschritt des Ludwigsburger Schlosses bei.

T

Teufels Fahrrad — Fritz Teufel, Aktivist der Studentenbewegung und Mitbegründer der Kommune I, hat in Ludwigsburg nicht nur die Schulbank gedrückt, sondern auch Radfahren gelernt. Auf dem alten Rad seiner Tante erlitt er einen Verkehrsunfall. "Am Asperger Buckel bin ich gegen einen LKW gedonnert. Ich hatte Vorfahrt und bekam von der Versicherung mein erstes richtiges Fahrrad". Teufel bedauerte: "Leider habe ich das Fahrrad stehen lassen, als ich 1963 nach Berlin ging."

U

Umleitung — Um das französische Heer von Ludwigsburg fernzuhalten, fasste Kurfürst Friedrich 1805 einen Plan. Er ließ eine kleine Straße außerhalb der Stadtmauer ausbauen und lenkte so Napoleons Truppen unter Marschall Ney an der Stadt vorbei. Auch den nachfolgenden Marschall Landes überzeugte Friedrich, diesen Weg zu nehmen. Ludwigsburg blieb verschont und die Straße erhielt den Namen "Franzosensträßle".

V

Voltaires Kredit — Um seine aufwändige Hofhaltung zu finanzieren, lieh sich Herzog Carl Eugen von dem Philosophen Voltaire 260.000 Gulden. Als Sicherheit für diese hohe Summe verpfändete er die Einkünfte aus seinen linksrheinischen Territorien. Da er die Schulden nicht zahlen konnte, wurden diese Güter beschlagnahmt. Schließlich erklärte sich der Stuttgarter Rat bereit, den Kredit seines Souveräns zu tilgen.

W

Würfelspiel — Das Bündnis mit Napoleon 1805 verpflichtete Kurfürst Friedrich, 10.000 württembergische Soldaten in den Krieg gegen Österreich zu schicken. Entsprechend der Einwohnerzahl hatte das Oberamt Ludwigsburg 29 Rekruten zu stellen. Auf Hoheneck entfielen 1 ½ und auf Oßweil 2 ⅔ Soldaten. Die Bürgermeister spielten um die "Übernahme des ganzen Mannes". Der Würfel entschied, wie viele Männer aus einem Bezirk in den Krieg ziehen mussten.

Z

Zutaten — Die geheime Rezeptur für Porzellan erfuhr Joseph Jakob Ringler durch seine Freundschaft mit der Tochter des Direktors der Wiener Manufaktur. Mit diesem Wissen wurde er von Herzog Carl Eugen 1759 zum Direktor der Ludwigsburger Porzellanmanufaktur ernannt.